[Team] Final - Zur Kenntnisnahme

Hannah Hamann hh at khg-aachen.de
Mo Okt 13 18:20:35 CEST 2025


*Bericht*

*Pastorale Begleitung und Aktivitäten (Rückblick auf das vergangene Jahr)*

*Pastorale Begleitung der KiTa:*
Die Begleitung der KiTa-internen Angebote sowie die Zusammenarbeit mit 
dem Papst-Johannes-Stift wurden erfolgreich durchgeführt. Im Mittelpunkt 
standen liturgische und religionspädagogische Angebote für 
Vorschulkinder. Zudem fanden Klärungsgespräche darüber statt, wie die 
pastorale Begleitung der KiTa auch beim Übergang in die neue 
Trägerschaft weiterhin gewährleistet werden kann. Ansprechpartnerin war 
Miriam Daxberger.

*Cusanus-Stipendiat*innen:*
Die Hochschulgruppe ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen, da die 
Bewegungszahlen hoch waren. Die Gruppe organisierte eigenständig 
verschiedene Angebote, die vom neu gewählten Vorstand unterstützt 
wurden. Ansprechpartnerin war ebenfalls Miriam Daxberger.

*Ständiger Rat:*
Der Ständige Rat gestaltete und begleitete in Zusammenarbeit mit 
hauptamtlichen Mitarbeitenden verschiedene Veranstaltungen der KHG. Die 
laufende Amtsperiode endete Mitte Oktober. Ein neu zu konstituierender 
Rat wird im Oktober 2025 gewählt. Ansprechpartnerin war Miriam Daxberger.

*Raumnutzung:*
Die gesamte Raumvergabe wurde über die KHG abgewickelt. Die Einnahmen 
der Fremdgruppen flossen in das Budget des Studentenwerks der KHG.
Rund 70 % der Raumbelegungen entfielen auf Gruppen der KHG.

Sieben Chöre probten regelmäßig in der KHG. Chöre mit einem 
Studierendenanteil von über 70 % wurden durch die KHG finanziell 
unterstützt; von der Raummiete waren alle Chöre befreit.
Jeden Freitag fanden mehrere Salsakurse statt.

Zu den weiteren regelmäßigen Treffen und Kursen zählten unter anderem: 
Sonntagstreff, Frauengruppe, Deutschkurs für Studierende, Morgenimpuls, 
Glaubenskurs, Taizégebet, Rosenkranzgebet, Worship, Biblegroup, KMKI- 
und KTM-Treffen sowie weitere Veranstaltungen.

Die übrigen 30 % der Raumbelegungen verteilten sich auf ca. 10 % 
studentische Gruppierungen, 10 % Bistumsabteilungen und 10 % gewerbliche 
Gruppen bzw. Institute.
Die intensivste Auslastungszeit der Kegelbahnen lag in den Monaten 
Oktober bis Dezember, häufig im Rahmen von Weihnachtsfeiern. 
Ansprechperson war Beate Engelhoven.

*Gottesdienstgemeinde:*
Regelmäßig fanden deutschsprachige, bilinguale und englischsprachige 
Gottesdienste (Messen, Morgengebete, besondere Feiern), Einkehrtage, 
geistliche Wochenenden, Einzelbegleitungen sowie Begleitungen von 
suchenden Menschen bis zur Aufnahme in die christliche Gemeinschaft statt.
Aus dieser Gemeinschaft heraus entstanden zahlreiche Formate, die von 
Studierenden angeregt, unterstützt oder eigenverantwortlich organisiert 
und durchgeführt wurden, es handelt sich dabei um in erster spirituelle 
(wie z.B. Nachtwachen, Band) und maßgeblich gemeinschaftsfördernde (wie 
Spieletreff, Ausflüge) Angebote. Diesen Bereich deckten Hannah Hamann 
und Matthias Fritz ab

*RoKoKo:*
Im Hort der KiTa RoKoKo übernahmen Studierende weiterhin die 
Hausaufgabenbetreuung. Es bestand nach wie vor ein großer Bedarf an 
engagierten Menschen. Daher wurde das vergangene Jahr auch genutzt, um 
für dieses Projekt zu werben. Ansprechpartnerin war Beate Engelhoven 
(be at khg-aachen.de), und es wurde darum gebeten, die Informationen in die 
Wohnheime weiterzugeben.

In den Sommerferien verbrachten die Hausaufgabenbetreuer*innen mit den 
Kindern einen sehr schönen Tag in der „Halle“, mit vielen sportlichen 
Aktivitäten. Diese Aktion wurde aus Spendengeldern finanziert.
In den Herbstferien fand im Haus Margarete eine gemeinsame Begegnung 
statt, die von der Internationalen Gemeinde der KHG organisiert wurde. 
Dabei kam es zu einem lebendigen Austausch der Generationen, begleitet 
von musikalischen Beiträgen. Ansprechperson war Beate Engelhoven.

*Beratungsarbeit:*

Im Berichtszeitraum standen vor allem Fragen und Anliegen von 
Studierenden im Mittelpunkt, die sich auf verschiedene Lebens- und 
Studiensituationen bezogen. Thematisch ging es insbesondere um 
Studienfinanzierung, Aufenthaltssituation, Arbeitssuche sowie um 
Herausforderungen bei der Integration in den Hochschulalltag und beim 
Erlernen der deutschen Sprache.

Besonders zu Semesterbeginn im Herbst war die Unterstützung bei der 
Wohnraumsuche ein häufiges Thema. Auch psychische Belastungen, 
Lernschwierigkeiten und Unsicherheiten im Studienverlauf waren 
regelmäßig Gegenstand der Gespräche.

Im Jahr 2024 nahmen die komplexeren Fälle im Zusammenhang mit 
aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen zu. Dazu zählten insbesondere 
Themen wie Familiennachzug, Arbeitserlaubnis sowie die Klärung 
rechtlicher Rahmenbedingungen bei Verlängerung oder Änderung des 
Aufenthaltsstatus.

In diesen Fällen war oftmals eine enge Abstimmung mit externen 
Fachstellen und Behörden erforderlich, um individuelle Lösungen zu 
finden und die Studierenden bestmöglich zu unterstützen.

Gemeinsam mit den Studierenden wurden konkrete Lösungswege entwickelt, 
die nicht nur akute Probleme, sondern auch längerfristige Perspektiven 
berücksichtigten. Häufig konnte zudem finanzielle Hilfe ermöglicht werden.

Neben der individuellen Unterstützung wurden Ratsuchende bei Bedarf an 
spezialisierte Stellen weitervermittelt, um eine möglichst umfassende 
und zielgerichtete Hilfe zu gewährleisten.

Der Austausch zwischen verschiedenen Beratungs- und 
Bildungseinrichtungen wurde weiter intensiviert, um Synergien zu nutzen 
und neue Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen. Ziel war es, das 
vorhandene Netzwerk zu stärken, damit Studierende in unterschiedlichen 
Lebenslagen schnell und kompetent Unterstützung erhalten.

Ansprechpersonen waren Markus Reissen und Johanna Röper.

**

*Interkulturelle und interreligiöse Arbeit:*

Der Stipendiatinnen-Kreis der KHG gestaltete seine Aktionen regelmäßig 
rund um die Semesteranfangs- und Semesterschlussgottesdienste, bei denen 
für die Gemeinde ein gemeinsames Essen zubereitet wurde.

Ebenfalls vertraten die Stipendiatinnen die KHG auf der Freshers Fair 
während der Welcome Week und warben dort für die Einrichtung.

Wie in jedem Jahr fanden gemeinsame Veranstaltungen mit der ESG und der 
IMSU (Muslimischen Studentenunion) statt. Dreimal im Semester wurde der 
interreligiöse Gesprächskreis zu aktuellen Glaubensfragen organisiert – 
jeweils einmal in der Moschee, einmal in der ESG und einmal in der KHG.

Darüber hinaus fanden im Haus der KHG alle zwei Wochen interkulturelle 
und internationale Abende mit reger Beteiligung statt.

Die Teilnahme an den Netzwerken ERFA und dem Dialog der Religionen wurde 
fortgeführt. Die KHG ist weiterhin Mitglied beider Zusammenschlüsse; der 
„Dialog der Religionen“ erhielt in diesem Jahr den Inklusionspreis der 
Stadt Aachen.

Mit den Studierenden von „Students for Palestine“ gab es zwei Treffen, 
um gemeinsam mit der Leitung der RWTH Verständigung zu fördern. Das 
dortige Camp wurde inzwischen schweren Herzens beendet. Die Möglichkeit 
zur Unterstützung betroffener Studierender durch Beratung besteht 
weiterhin und wird von der KHG intensiv wahrgenommen.

Das im Jahr 2022 in der KHG gegründete Netzwerk Fachkräfte Connect zur 
Gewinnung und Stärkung internationaler Fachkräfte war auch 2024 aktiv.

Neben regelmäßiger Pressearbeit in der Aachener Lokalpresse wurde durch 
inhaltliche Arbeit des Kreises ein hohes öffentliches Interesse geweckt, 
sodass ein stetiger Zuwachs an teilnehmenden Firmen und Einrichtungen zu 
verzeichnen war.

Am Mittwoch, den 15. Oktober, wird in der KHG eine Podiumsdiskussion zum 
Thema „Internationale Berufsbildung: Eine Chance für Deutschland?“ 
stattfinden, zu der alle Mitglieder des Studentenwerks herzlich 
eingeladen sind. Ansprechperson war Markus Reissen.
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